Alle Artikel mit dem Schlagwort: Geschichten von Studierenden & Alumni

Food Upcycling als Business Case? – MBA-Absolventin Katharina Schenk im Interview 

Katharina Schenk hat in ihrer berufsbegleitenden Masterarbeit erforscht, wie Lebensmittelproduzenten durch das Upcycling von Nebenprodukten wie Molke und Okara sogenannte Business Cases for Sustainability entwickeln können. Dabei stieß sie auf wertvolle Potenziale – und große Herausforderungen. Für ihre herausragende Arbeit erhielt sie 2024 den Master-Thesis-Award des CSM-Alumni e.V.. Von ihren Ergebnissen und möglichen Lösungswegen berichtet Katharina Schenk im Interview. „Ich war erstaunt, wie viele hochwertige Nebenströme wie Molke und Okara in der Lebensmittelproduktion kaum genutzt werden. Bei der Käseherstellung bleiben 90 % der Milch als Molke übrig, und bei der Sojaproduktion wächst durch den Boom von Fleischersatzprodukten die Menge an Okara stetig. Leider landen diese wertvollen Ressourcen oft in Biogasanlagen oder werden als Tierfutter verwendet.“  Katharina Schenk Worum geht es in Ihrer Arbeit?  Wie wird vermeintlicher Abfall zum Motor für nachhaltige Innovation? Meine Arbeit untersucht, wie Lebensmittelproduzenten durch das Upcycling von Nebenprodukten wie Molke und Okara Business Cases for Sustainability entwickeln können. Dabei habe ich Hindernisse und konkrete Ansätze analysiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Molke entsteht bei der Herstellung von Käse und Quark. Okara ist ein Nebenprodukt …

Plastic Credits in Sambia – MBA-Absolventin Inga Skowranek im Interview

Wie kann man das globale Problem des Plastikabfalls lösen? MBA-Alumna Inga Skowranek hat Kunststoffgutschriften (Plastic Credits) zum Thema Ihrer Masterarbeit gemacht und analysiert, wie sie als Teil der Lösung zu einer erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility) beitragen können. Für ihre Masterarbeit hat sie in einer Feldstudie vor Ort die Abfallwirtschaft in Lusaka, Sambia, untersucht. Die herausragende Arbeit wurde mit dem Master-Thesis-Award 2023 des CSM-Alumni e.V. ausgezeichnet. Wie man Plastic Credits nutzen kann und warum genau Sambia besonders interessant ist, berichtet Inga Skowranek im Interview. Die Masterarbeit „Plastic Credits and the Extended Producer Responsibility (EPR) – An Analysis of Opportunities and Challenges of PC for the EPR Implementation in Lusaka, Zambia“ ist als Buch und Open-Access-PDF im Verlag Tectum erschienen. Reisen wir doch mal in die fachliche Welt deiner Masterarbeit. Was hast du untersucht und wie bist du darauf gekommen? Ich habe mich mit dem Thema Plastic Credits und der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility) am Beispiel Lusaka in Sambia auseinandergesetzt. Angefangen habe ich mit dem Thema Plastic Credits, beziehungsweise mit dem Thema Abfall. Wie kann man …

Hand stapelt Holzwürfel mit den Buchstaben E S G und verschiedenen kleinen Grafiken

Gastbeitrag: Fünf Tipps für den Weg zu CSRD-konformer Berichterstattung

Moritz Sckaer und Chantal Gräff aus dem MBA-Netzwerk beleuchten in einem Gastbeitrag die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als Herausforderung und Chance für Unternehmen auf dem Weg zu Klimaneutralität bis 2050. Sie empfehlen fünf praxiserprobte Tipps, welche von der Identifikation des Status quo bis zur strategischen Nutzung von Reportingergebnissen reichen, um CSRD-konform zu werden. Diese Insights wurden in einer Zoom-Session für MBA Alumni geteilt. Ihre Expertise stützt sich auf ihre Erfahrungen bei Stakeholder Reporting, part of Mazars.

Die Bedeutung des DNP für Unternehmen – Interview mit Maret König von BRANDS Fashion

Von Fast Fashion zu nachhaltiger Mode – die Vielfalt an fairen Modemarken auf dem Markt ist inzwischen riesig und wächst weiterhin. Eine der nachhaltigen Modemarken ist BRANDS Fashion, die derzeit zu Europas Marktführern für nachhaltige Arbeitskleidung zählt. 2021 wurde BRANDS Fashion daher mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Globale Partnerschaften ausgezeichnet. Im Interview verrät uns Maret König, Mitarbeiterin in der Nachhaltigkeitskommunikation bei BRANDS Fashion und Alumna des MBA Sustainability Management, wie Auszeichnungen ein Unternehmen beeinflussen und wie nachhaltige Konzepte integriert werden können.

Klimaschutz gehört in die Aufsichtsräte – der Master-Thesis-Award 2022 geht an Anna Carolina Geier

Die Klimakrise gehört zu den schwersten Krisen der Gegenwart und stellt auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Dem Aufsichtsrat, dem höchsten Kontrollgremium von Aktiengesellschaften, kommt bei der Lösung der Probleme eine besondere Bedeutung zu, die viel zu häufig noch nicht wahrgenommen wird. Wie Aufsichtsräte deutscher Aktiengesellschaften eine effektive Klima-Governance forcieren können, damit hat sich MBA-Alumna Anna Carolina Geier in ihrer Masterarbeit beschäftigt. Für ihre Arbeit wurde Sie dafür mit dem diesjährigen Master-Thesis-Award ausgezeichnet.  Im Interview verrät Sie uns, welchen Herausforderungen ihr bei ihrer Arbeit begegnet sind und was sie sich für die Zukunft von Aufsichtsräten wünscht.

MBA-Alumna Tina Teucher im Podcast

„Die guten Lösungen, die es für ein lebenswertes Morgen gibt, die sind ja schon da – wir müssen sie nur sichtbar machen und stärken.“ Eine von vielen inspirierenden Antworten unserer MBA-Alumna Tina Teucher im „Karriere leupht“-Podcast der Leuphana Universität Lüneburg. Sie setzt sich als Rednerin, Moderatorin, Beraterin und Autorin für nachhaltiges Wirtschaften ein. Wie kann man für Nachhaltigkeit begeistern? Wie wird ein nachhaltiges Leben leichter? Wie hat der MBA Sustainability Management ihren beruflichen Weg verändert? Das und mehr beantwortet sie im Podcast. Zum Leuphana-PodcastZur Podcast-Folge bei Spotify Foto: Axel Öland

Master-Thesis-Award-Gewinnerin Nina Riehle-Hussain

Master-Thesis-Award 2021- Nina Riehle-Hussain im Interview

Umweltfreundliche Beschaffung in der Golfregion – das wäre ein riesiger Hebel für mehr Nachhaltigkeit. MBA-Alumna Nina Riehle-Hussain hat die Einführung einer umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung im Emirat Ras al Khaimah zum Thema Ihrer Masterarbeit gemacht und wurde für ihre Arbeit mit dem diesjährigen Master-Thesis-Award des CSM-Alumni e.V. ausgezeichnet. Wie sich im Innern des Emirates das Thema nachhaltige Beschaffung etabliert und welche Schwierigkeiten und Chancen es gibt, berichtet Nina Riehle-Hussain im Interview.

Master-Thesis-Award-Gewinnerin Marie-Sophie Wilde

Master-Thesis-Award 2021 – Marie-Sophie Wilde im Interview

Wasser ist die Grundlage allen Lebens – und scheint in Deutschland (noch) unerschöpflich vorhanden zu sein. Regional und saisonal sieht das aber anders aus. Proaktiv und nachhaltig mit der Ressource Wasser umzugehen und Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden, ist ein wichtiger Teil des Nachhaltigkeitsmanagements von Unternehmen. Mit genau diesem Thema hat sich MBA-Alumna Marie-Sophie Wilde in ihrer Masterarbeit beschäftigt und wurde dafür mit dem diesjährigen Master-Thesis-Award des CSM-Alumni e.V. ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit ihrem Unternehmen Lanxess hat sie wasserbezogene Risiken für Produktionsstandorte der Chemieindustrie analysiert und ein praxistaugliches Analysetool entwickelt. Anhand welcher Kriterien man die eigene Wassernutzung hinterfragen sollte und warum sie mit ihren Ergebnissen zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, berichtet Marie-Sophie Wilde im Interview. Nehmen Sie uns mit in die fachliche Welt Ihrer Masterarbeit: Was haben Sie untersucht? Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich versucht eine Analyse zu entwickeln, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Produktionsstandorte nach Wasserrisiken zu untersuchen. Wasser ist ja quasi das nächste CO2, nur dass man hierbei noch regionaler denken muss. Um CO2 zu reduzieren oder zu …